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Zähneknirschen – meistens nachts

Von den Betroffenen wird es sehr oft gar nicht bemerkt, man kann daher davon ausgehen, dass die Angewohnheit deutlich weiter verbreitet ist, als man meinen würde: Viele Menschen knirschen nachts mit den Zähnen. Dieser sogenannte Bruxismus bleibt in vielen Fällen unbemerkt und daher auch unentdeckt. Auftreten kann Bruxismus sowohl bei Erwachsenen als auch bereits bei Jugendlichen. Im erwachsenen Anteil der Bevölkerung weist sogar die Mehrheit Spuren des nächtlichen Zähneknirschens auf. In aller Regel tritt dieses unbewusste Verhalten nachts im Schlaf auf, es zählt deshalb auch zu den Parasomnien, den Schlafstörungen. Tagsüber kommt es eher selten zum Zähneknirschen, hier ist es aber für den Betroffenen leichter, darauf zu achten und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

 

Die Problematik des Zähneknirschens in der Nacht liegt darin, dass es Zähnen und Kiefer schadet. Die Belastung für die Zähne ist dabei um ein Vielfaches höher, als wenn man normal kaut. Nicht nur reibt man beim Zähneknirschen die Zähne viel länger direkt aufeinander, als es beim Essen passiert, es ist auch viel mehr Kraft im Spiel. In der Folge kann die Substanz der Zähne ernsthaft Schaden nehmen. Bei länger anhaltendem Bruxismus treten so beispielsweise Schleifspuren an den Zähnen auf. Tragen die Betroffenen Kronen, sind diese unter Umständen abgeschliffen. Auch die Kaumuskulatur kann sich vergrößern. Solche Anzeichen dienen dem Arzt auch als Hinweise, um das Zähneknirschen zu diagnostizieren. Auch das Kiefergelenk kann bei anhaltendem Zähneknirschen leiden, Entzündungen oder Fehlstellungen sind mögliche Folgen.

 

Bevor man den Arzt aufsuchen und Maßnahmen gegen das Zähneknirschen starten kann, muss man zunächst selbst darauf kommen, dass man überhaupt mit den Zähnen knirscht. Das ist bei einer Angewohnheit, von der die Betroffenen meistens nichts bemerken, entsprechend schwer. Die Geräusche, die das Knirschen macht, werden selbst meist nicht gehört, dafür können sie aber möglicherweise dem Partner auffallen. Außerdem gibt es Anzeichen, die auf Bruxismus hindeuten. Wer am nächsten Tag Zahn-, Kopf- oder Ohrenschmerzen hat, könnte im Schlaf mit den Zähnen geknirscht haben. Auch die Schläfen, des Gesicht oder das Kiefergelenk können schmerzen. Auch Verspannungen von Nacken, Schultern und der Gesichtsmuskulatur können auf Bruxismus hinweisen. Weitere nicht unbedingt offensichtliche Symptome sind Schwindel oder auch Geräusche in den Ohren. Häufen sich solche Anzeichen, ist es sinnvoll, mit dem Arzt darüber zu sprechen.

 

Gehen die Symptome tatsächlich auf Zähneknirschen zurück, gibt es mehrere Möglichkeiten zur Therapie. Dabei spielt die Ursache des Bruxismus eine Rolle. In vielen Fällen ist das unbewusste Knirschen nämlich eine Methode, Anspannung und Stress abzubauen. Vor allem wenn beides tagsüber nicht richtig verarbeitet wird, dient Bruxismus häufig als Ventil. Dem kann man auf die Spur kommen, wenn man einen Kalender darüber führt, zu welchen Zeiten das Zähneknirschen vorkommt oder sich sogar verstärkt. Gehört man zu den Menschen, bei denen es stressbedingt auftritt, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Reduzieren von Stress oder andere Bewältigungsstrategien bereits Abhilfe schaffen. Dazu können auch Methoden wie autogenes Training, Yoga oder Entspannungstechniken zählen.

Es muss aber nicht zwangsläufig Stress schuld sein. Möglich ist auch, dass Medikamente das Zähneknirschen ausgelöst haben. Zahnfüllungen oder Zahnersatz, die nicht richtig sitzen, können ebenfalls Ursache für das Knirschen im Schlaf sein. In diesen Fällen kann der Zahnarzt helfen, indem er Füllungen und Zahnersatz prüft und korrigiert.

Eine weitere Form der Behandlung ist die Schienentherapie. Dabei wird eine durchsichtige Plastikschiene, die das Aufeinanderreiben der Zähne verhindert, in aller Regel nachts getragen. Diese Schienen werden individuell für den Betroffenen angefertigt, im Normalfall übernehmen die Krankenkassen die Kosten.

Prinzipiell können sich die Betroffenen das Zähneknirschen aktiv abgewöhnen, das ist jedoch nicht einfach. Dazu müssen sie zunächst lernen, es überhaupt wahrzunehmen. Im zweiten Schritt wird dann bewusst dagegen gesteuert.

Das Zähneknirschen als solches loszuwerden, ist ein Aspekt der Behandlung. Da die Kiefermuskulatur in Folge von Bruxismus verspannt sein kann, ist hier möglichweise Physiotherapie sinnvoll, um diese Verspannungen wieder zu lösen. Damit sich die Muskeln wieder erholen, gelten auch Wärmebehandlungen als hilfreich.

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