Mangelernährung: Ursache körperlicher und seelischer Probleme

Eine Mangelernährung (Malnutrition) liegt vor, wenn weniger Nährstoffe als benötigt aufgenommen werden und ein unbeabsichtigter Abbau von Körpersubstanz stattfindet. Ein Zuwenig an Makro- (Eiweiß, Fett und Kohlehydrate) und Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien) hinterlässt auf Dauer Spuren. Nicht immer ist die Nahrungsmenge (quantitative Mangelernährung) ausschlaggebend – Defizite entstehen auch, wenn zwar ausreichend gegessen wird, aber die Nahrung nicht genügend Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Eiweiß und gesunde Fette enthält (qualitative Mangelernährung).

Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Belastungs-/Stresssituationen, Zeitmangel, Lebenskrisen, akute sowie chronische Erkrankungen, … ein besonders hohes Risiko für eine insgesamt zu geringe Nahrungszufuhr besteht bei Senioren, deren Appetit und Geschmacksempfinden nachlassen und/oder bei denen häufig Kau-/Schluckbeschwerden vorliegen; besonders Menschen, die im Alter alleine leben (vielleicht ist der Lebenspartner verstorben) haben schlicht keine Lust dazu und sehen keinen Sinn darin, nur für sich alleine zu kochen und zu essen. Auch Personen, die extrem kritisch sind in der Auswahl ihrer Lebensmittel und sich dadurch sehr einseitig (oder, wenn das „Richtige“ nicht greifbar ist, zeitweise gar nicht) ernähren, sind gefährdet. Eine weitere, hierzulande glücklicherweise seltene, mögliche Ursache für einen mangelhaften Ernährungszustand ist so simpel wie für die Betroffenen beschämend: Armut. In diesem Fall ist besonders viel Einfühlungsvermögen und Diskretion nötig, damit Abhilfe geschaffen werden kann.
Die körperlichen Folgen zeigen sich durch Gewichtsverlust, Abbau von Muskelmasse, Kraft- und Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Eisenmangel … auch mit Haut und Haar leidet der ungenügend versorgte Körper.
Ursache und Wirkung gleichzeitig bilden nicht selten Belastungen und Störungen seelischer Art – und dieses Problem zieht sich durch alle Altersklassen. Da „beißt sich die Katze in den Schwanz“, denn seelisches Ungleichgewicht bis hin zu Depressionen kann zum einen der Auslöser für ein gestörtes Essverhalten/Mangelernährung sein, andererseits trägt die schlechte körperliche Verfassung zur Entwicklung psychischer Störungen bei oder verstärkt diese. Viel frisches Gemüse und Obst, Eiweiß, gesunde Fette und Kohlenhydraten (Beispiel „Mediterrane Ernährung“) halten uns körperlich und geistig im Lot – und unterstützen die Regeneration, wenn wir in der einen oder anderen Hinsicht „angeschlagen“ sind.
 
 
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